Jens Thyen > Psychologischer Psychotherapeut in Berlin Prenzlauer Berg

Praxis für Psychotherapie Berlin Prenzlauer Berg Verhaltenstherapie und Hypnose

Der in Berlin Prenzlauer Berg praktizierende Psychotherapeut Jens Thyen bietet Verhaltenstherapie und klinische Hypnose an.

Praxis für Psychotherapie
Greifenhagener Straße 17
D - 10437 Berlin - Prenzlauer Berg

Telefon 030 - 322 99 440
Telefax 030 - 322 99 439
>> Zur Praxis >>

Allgemeine Informationen über Verhaltenstherapie

Charakteristika und Prinzipien der Verhaltenstherapie

Nach der American Association of Behavior Therapy soll die Verhaltenstherapie (VT) vor allem menschliches Leiden lindern und die Handlungsfähigkeit erweitern. Sie beinhaltet Veränderungen der sozialen Umgebung und der sozialen Interaktion. Das Ziel ist hauptsächlich die Ausbildung und Förderung von Fähigkeiten. Die Techniken sollen dem Klienten eine bessere Selbstregulation ermöglichen. Die VT wendet experimental- und sozialpsychologische Prinzipien an und legt Wert auf eine systematische Evaluation der Effektivität bei der Anwendung solcher Prinzipien. Die Ziele und Vorgehensweisen werden vertraglich festgelegt. Zudem orientiert sich die VT an ethischen Prinzipien.

Charakteristisch für die VT ist die Konzentration auf gegenwärtige statt auf vergangene Handlungsdeterminanten. Somit liegt der Schwerpunkt auf beobachtbarem Verhalten und dessen Veränderung. Die VT unterscheidet sich von der Psychoanalyse durch zwei wesentliche Annahmen: Es wird angenommen, dass Verhaltensweisen erlernt werden und dass man sich empirischen Methoden verpflichtet fühlt.

Daraus folgt für die VT, dass abnormales Verhalten als Lebensprobleme gesehen werden und durch die Verwendung von Verhaltens- und Lernprinzipien verändert werden soll. Entscheidend ist hierfür eine genaue Verhaltensanalyse (horizontal und vertikal) zur Bestimmung der augenblicklichen Determinanten des Verhaltens. Die Behandlung erfordert Problemanalysen in Komponenten und Teilen. Die Verfahren zielen dann systematisch auf die spezifischen Komponenten. Die Behandlungsstrategien werden individuell auf die Probleme der Person angepasst. Um Veränderungen zu bewirken, ist es nicht notwendig die Ursprünge des psychologischen Problems zu verstehen. Umgekehrt gilt jedoch: Die Veränderung des problematischen Verhaltens liefert keinen Aufschluss über die Entstehung der Störung.

Anwendungsbereiche und Wirksamkeit der Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapeutische Methoden werden heutzutage bei vielen psychischen Störungen und psychosomatischen Erkrankungen eingesetzt. Nach dem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates Psychotherapie der deutschen Bundesregierung ist Verhaltenstherapie wirksam bei

* Abhängigkeiten von psychotropen Substanzen (z. B. Alkoholabhängigkeit)
* (Teil-) Remittierten psychotischen Erkrankungen (u. a. Schizophrenie) und wahnhaften Störungen
* Affektive Störung (z. B. Depression)
* Angststörungen (z. B. Agoraphobie, Spezifische Phobie, Soziale Phobie, Panikstörung, Zwangsstörung)
* Belastungsstörungen (z. B. Posttraumatische Belastungsstörung)
* Dissoziativen, Konversions- und somatoformen Störungen
* Essstörungen (z. B. Anorexia nervosa, Bulimia nervosa)
* Persönlichkeitsstörungen (z. B. Borderline-Persönlichkeitsstörung)
* psychosomatischen Erkrankungen (z. B. Spannungskopfschmerz, Bluthochdruck)

Die Wirksamkeit kognitiv-verhaltenstherapeutischer Verfahren ist bei vielen psychischen Störungen in Hunderten von Studien belegt. Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie der deutschen Bundesregierung hat die Verhaltenstherapie daher als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren eingestuft.

Verfahren der Verhaltenstherapie (Auswahl)

Um die im Therapievertrag vereinbarten Therapieziele zu erreichen, können in der Verhaltenstherapie inzwischen mehr als 50 verhaltenstherapeutische Einzelverfahren eingesetzt werden. Einige von ihnen seien an dieser Stelle genannt:

* Ärgermanagement nach Novaco
* Biofeedback nach Miller
* Dialektisch-behaviorale Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung nach Marsha M. Linehan
* EMDR nach Shapiro
* Entspannungstraining (v. a. Progressive Muskelentspannung)
* Konfrontationstherapie (u. a. Systematische Desensibilisierung, Flooding)
* Kognitive Therapie nach Aaron T. Beck
* Habit-Reversal-Training nach Azrin & Nunn
* Problemlösetraining nach D´Zurilla & Goldfried
* Rational Emotive Therapie (RET), neuerdings explizit Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT) genannt, nach Albert Ellis
* Schematherapie
* Schmerzmanagement nach Turk
* Selbstmanagement-Therapie nach Frederick Kanfer
* Stressimpfungstraining nach Donald Meichenbaum
* Systematische Desensibilisierung nach Wolpe
* Trainings Sozialer Kompetenzen (Social Skills Training), z. B. das Assertiveness Training Programme nach Ullrich & Ullrich de Muynck; das Gruppentraining Sozialer Kompetenzen nach Hinsch & Pfingsten oder das Personal Effectiveness Training nach Libermann
* Verhaltensmodifikation (z. B. über das Token-System
Quelle: http://de.wikipedia.org/

Der in Berlin Prenzlauer Berg praktizierende Psychotherapeut Jens Thyen
bietet Verhaltenstherapie und klinische Hypnose an.

Die Psychotherapeutische Praxis vom Psychotherapeut Jens Thyen in Berlin Prenzlauer Berg ist gut mit den öffentlichen berliner Verkersmitteln zu erreichen. Der Psychotherapeut Jens Thyen aus Berlin Prenzlauer Berg behandelte in seiner Psychotherapeutische Praxis bereits Menschen aus Berlin (Berlin Mitte, Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Pankow, Berlin Tiergarten, Berlin Lichtenberg, Berlin Wedding, Berlin Friedrichshain, Berlin Zehlendorf, Berlin Kreuzberg) und Brandenburg.

Wann kann Psychotherapie, Verhaltenstherapie, klinische Hypnose helfen?
Der Psychotherapeut Jens Thyen aus Berlin Prenzlauer Berg kann mit Verhaltenstherapie und klinischer Hypnose bei folgenden Störungen und Krankheiten helfen >

unter anderem bei: Depressionen, Ängsten, Süchten, Zwängen und Zwangsgedanken, Traumatischen Erlebnissen wie: Unfall, Vergewaltigung, Gewalt u.s.w., Ess-, Schlaf- und Arbeitsstörungen, Beziehungsstörungen, Psychosen, Psychosomatische Störungen wie: Magenschmerzen, Übelkeit, Durchfall, innere Unruhe, Schwindel, Herz- und Kreislaufbeschwerden und vielen anderen Krankheiten.